Jeder Teilnehmer an der Zuchtschau bzw. den Reitklassen unterwirft sich vorbehaltlos den vom Asil Club e.V. festgelegten Regeln und den Entscheidungen des Richtergremiums. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zur Schlichtung etwaiger Unstimmigkeiten kann ein Schiedsgericht des Asil Clubs eingeschaltet werden. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, die Entscheidungen des Schiedsgerichtes anzuerkennen.

Unvollständige Nennungen sowie verspätete Nennungen haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung im Katalog. Bitte halten Sie auch Ihre Trainer und Vorführer dazu an, dass die Schauregeln unbedingt eingehalten werden. Die Veranstalter nimmt die Stalleinteilung vor. Reservierungen gelten nur bei gültig abgegebener Nennung und falls zutreffend, vollständig bezahltem Boxengeld und Nenngeld (siehe unten).

Die Vorzugskonditionen für Mitglieder können nur gewährt werden, wenn der Beitrag für mindestens drei volle Jahre ordnungsgemäß bezahlt wurde oder wird. Ist dies nicht der Fall, gelten die Bedingungen für Nicht-Mitglieder und Nenn- und Boxengelder sind jeweils zu entrichten.

Nennungsunterlagen werden nicht herausgegeben, solange ausstehende Beträge nicht bezahlt sind.

Vorführen der Pferde

Alle Pferde sind an der Hand in natürlicher Haltung (ohne forcierte Streckhaltung und unnatürlich gewölbten Hals) mit offen gestellten Beinen vorzustellen. Die Richter werden im Zweifel die Haltung des Pferdes korrigieren lassen.

Pferde, die vor dem Asil Cup International auf ECAHO Schauen waren, sollen keinen Punktabzug erfahren, wenn Sie an den Köten und im Genick rasiert sind. Tierschutzwidriges Rasieren der Tasthaare an Maul, Nüstern und des Fells ist nicht erlaubt und kann zu Sanktionen führen.

Folgende Regeln gelten für alle Pferde: Künstliche Verfahren, um die Augen zu vergrößern oder die natürlichen Gänge des Pferdes zu verändern oder sonst seine Bewegungen und sein Verhalten z. B. durch Sauerstoffanreicherung des Blutes, Gewichte, beschwerte Hufeisen oder durch elektrische oder chemische Behandlung jeglicher Art zu beeinflussen, sind vor oder während der Schau verboten. Brandmale, Hiebe oder andere Spuren auf dem Körper eines ausgestellten Pferdes, die aufgrund ihrer Lage auf den Gebrauch unerlaubter Methoden hinweisen, können vom DC unter Hinzuziehung eines tierärztlichen Rates als stichhaltiger Grund für den Ausschluss des betreffenden Pferdes von der Schau betrachtet werden. 

Pferde in Schauklassen können ganz oder teilweise geschoren werden mit Ausnahme der Augenwimpern und der Haare im Innern der Ohren, die nicht rasiert werden dürfen. Die Tasthaare um Nüstern, Maul und Augen müssen unversehrt bleiben. Das Entfernen der Haare um die Augen durch Rasur oder andere Maßnahmen sowie die künstliche Färbung der Haut in dieser Gegend ist nicht erlaubt.

Pferde, die diese Bedingungen nicht erfüllen, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Im Ring darf sich nur ein Schauvorführer pro Pferd befinden. Das Hilfspersonal darf sich nicht unmittelbar am Vorführring aufhalten. Jegliches Rascheln mit Plastiktüten sowie das Klopfen auf die Banden, Begrenzungen, Zeltwände oder ähnliches ist ebenso zu unterlassen wie jegliche Gewalt und Zwang ausübende, Erregung, Stress oder Angst provozierende Manipulationen. Dies gilt auf dem gesamten Schaugelände sowie in den Stallzelten.

Der Asil Club legt Wert darauf, dass die Tiere ihrer Art und ihrem Wesen entsprechend behandelt werden. Jede medikamentöse sowie nicht pferdegerechte Beeinflussung des Leistungsvermögens ist untersagt. Bewiesene Zuwiderhandlungen sowie Nichtbeachtung der Anweisungen der Stewarts und Richter können zum Ausschluss oder zur nachträglichen Disqualifikation führen.

Fohlen sollten mindestens 4 Wochen alt sein und am Halfter und bei Fuß der Mutter auf den Ring geführt und vor den Richtern aufgestellt werden. Sobald der Ringsteward dazu auffordert Bewegungen zu zeigen, können die Fohlen freigelassen werden. Nach der Einzelvorstellung müssen sie wieder eingefangen werden und auch anschließend zur Siegerehrung oder Platzierung am Halfter geführt erscheinen. Fohlen dürfen nicht geschoren sein, auch nicht teilweise. Metallhalfter und solche mit Ketten sind bei Fohlen verboten.

Allgemeine Bestimmungen

Alle Pferde müssen frei sein von ansteckenden Krankheiten und aus einem seuchenfreien Bestand kommen. Sie müssen wirksam gegen INFLUENZA geimpft sein, also zumindest durch eine 2-fach Immunisierung (3 Wochen vor der Schau). Der Impfpass ist vorzulegen. Bei Fehlen des Passes ist der zuständige Tierarzt ermächtigt, eine kostenpflichtige Untersuchung durchzuführen. Der Veranstalter ist berechtigt, nach Entscheidung des Tierarztes Pferde in Quarantäne zu verweisen oder auszuschließen. 

Nenn- und Boxengeld

Stallungen stehen zur Verfügung. Für Asil Club Mitglieder, die Ihre Beiträge mindestens drei vorangegangene Jahre (2014, 2013, 2012) ordnungsgemäß gezahlt haben oder dieses mit der Nennung tun, entfallen Boxen- und Nenngelder sowie Kosten für die Einstreu.

Bei Nichtinanspruchnahme reservierter Boxen wird Mitgliedern wie auch Nichtmitgliedern ein Betrag von € 75,- pro Box berechnet.

Sind die entsprechenden Beiträge offen und werden vor dem Cup nicht bezahlt („inaktive“ Mitgliedschaft), gelten die Bedingungen für Nicht-Mitglieder und das Nenngeld in Höhe von € 90,- pro Pferd und Nennung sowie Boxengeld in Höhe von 130,- € pro Box (für drei Tage inkl. 2 Ballen Einstreu/Späne) sind jeweils zu entrichten. 

Info- oder Materialboxen sind für € 100,- erhältlich.

Im Falle von Stuten mit Fohlen bei Fuß erhöht sich das Nenn- und Stallgeld für Nicht-Mitglieder/“inaktive“ Mitglieder um EUR 70,-, wenn auch das Fohlen für die Schau gemeldet ist. Jährlinge dürfen zu zweit in einer Box untergebracht werden. In diesem Fall erhöht sich auch hier das Nenn- und Boxengeld um für Nicht-Mitglieder/“inaktive“ Mitglieder um € 70,-.

Das Nenngeld für die Reitklassen beträgt für Nicht-Mitglieder/„inaktive“ Mitglieder € 40,- pro Pferd zuzüglich € 130,- Boxengeld (für drei Tage inkl. 2 Ballen Einstreu/Späne).

Boxen, die nur einen Tag gemietet werden kosten € 60,- (inkl. Erst-Einstreu).

Meldegebühren und Boxengeld können nicht zurückerstattet werden. Bei verspäteten Nennungen werden von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern € 40,- pro Pferd Bearbeitungsgebühr erhoben.

Boxenanmeldungen sind zusammen mit der Nennung abzugeben und werden nur dann berücksichtigt, wenn das Nenn- und Boxengeld per Scheck beigefügt ist oder gleichzeitig auf das folgende Konto überwiesen wird:

Commerzbank Hildesheim
Almsstraße
31134 Hildesheim, Germany
IBAN: DE24259800270601170601
SWIFT-BIC: DRESDEFF259

Für Nichtmitglieder wichtig: Nennungen ohne Entrichten des Nenngeldes werden nicht angenommen, dies gilt auch dann wenn Nennungen im Auftrag erteilt werden. Nennungsunterlagen werden nicht herausgegeben, solange die entsprechenden Beträge nicht bezahlt sind. 

Bankgebühren sind dem Asil Club entsprechend zu erstatten und sind auf den Rechnungsbetrag zu addieren.

Haftung

Der Veranstalter haftet nicht für Schäden, Krankheiten und Unfälle an Teilnehmern, Pferdepflegern, Zuschauern sowie Pferden und jedwedem Zubehör. Ebenso lehnt er jede Haftung für etwa vorkommende Diebstähle oder Sachschäden auch Dritten gegenüber ab. Der Teilnehmer hat auf Verlangen das Bestehen einer Haftpflichtversicherung für sich und seine Pferde nachzuweisen; er bestätigt mit seiner Nennung, dass eine solche Versicherung besteht!

Widersetzliche Pferde können nach dem Ermessen der Richter zurückgewiesen werden. Pferde, die sich losreißen, werden als letzte der Klasse gerichtet, zweimaliges Losreißen kann zur Disqualifikation führen. Entstandene Schäden an jedweder Anlage sowie an den Stallzelten sind zu ersetzen. Gerätschaften zur Versorgung der Pferde sind mitzubringen.

Die Vorführer dürfen keine Kleidungsstücke mit Reklameaufschrift tragen, die einen Hinweis auf das ausstellende Gestüt oder die vorgeführten Pferde geben könnten. Sie werden gebeten, in weißer Kleidung anzutreten. Nicht vorschriftsmäßige Bekleidung während der Prüfung kann zur Disqualifikation führen.

Falls sie sich nicht daran halten, können sie vom Ringsteward ausgeschlossen werden. Die Pferde sind mit Lederzäumung oder leichten Halftern vorzustellen, die Hengste im Alter ab 2 Jahren mit geeignetem Zaum und Gebiss.

Doping

Künstliche Methoden, die Augen optisch zu vergrößern oder die natürlichen Aktionen der Pferde zu verändern, sind untersagt. Die absichtliche oder unabsichtliche Verabreichung von Substanzen, die nicht zur normalen Nahrung gehören und die die Leistungsfähigkeit, das Temperament oder die Gesundheit der Pferde beeinflussen, ist untersagt. Bei Verdacht der Zuwiderhandlung können Doping-Tests durchgeführt werden. Ist das Ergebnis positiv, gehen die Kosten des Tests zu Lasten des Pferdebesitzers. Fälle mit positivem Doping-Test werden dem Disziplinar-Komitee zur Entscheidung übergeben. Dieses Komitee ist mit der Überwachung der oben aufgeführten Regeln beauftragt. Bei Zuwiderhandlung kann die Startberechtigung entzogen werden. Das Meldegeld wird in solchen Fällen nicht zurückerstattet.

Besitzer und Vorführer sind auch für das Verhalten ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Lärmende Sympathiekundgebungen müssen ebenso unterbleiben wie jedwede Missfallenskundgebungen. Jeder erwartet Fairness für die Präsentation seiner Pferde; das setzt auch Fairness gegenüber den Züchterkollegen und den Richterentscheidungen voraus.